Superflavor Surf Forum
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Autor Thema: Vorder Fuß rutscht aus der Schlaufe  (Gelesen 750 mal)
GER-82
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« am: 16 März 2010, 12:20:23 »

Hallo,

würde gern mal in die Runde Fragen wie es mit dem Surfbrett Setup bei Racesegeln mit sehr breiter Masttasche bei Euch so ist.
Seit dem es sehr breiten Masttaschen gibt also bei mir seid 2006 (Vapor) habe ich Probleme mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe zu bleiben.
Ich habe zu wenig Druck bei Halb und Amwind in der vorderen Schlaufe. Ist das Problem nur beim Vapor oder auch bei andern Racesegeln?
Habe auch schon einige Ansätze würde aber gern mal hören was Ihr so für Erfahrungen habt könnte spannend werden. Smiley

Gruß  Manfred
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Hoffentlich hat mein Schaden kein Gehirn genommen.


« Antworten #1 am: 16 März 2010, 20:54:30 »

Oh, ja. Das kenne ich!
Ich habe mit den 49er Paddeln fast immer schwer zu kämpfen. Meine Schlaufen sind recht groß eingestellt damit so wenig wie möglich im Wasser hängt und der vordere Fuß muss sich ständig mit den Zehen nach vorne graben - ausgesprochen nervig! Hab schon mal gelesen, dass das Rigg weiter vorne Abhilfe bringt. Aber kann das schnell sein? Jedenfalls habe ich mich, nachdem mein vordere Fuß mal sang- und klanglos die Schlaufe ignoriert hat, mächtig derbe auf den Bart gelegt.
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Hoffentlich hat mein Schaden kein Gehirn genommen.......
Lessacher
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« Antworten #2 am: 17 März 2010, 09:32:56 »

Schau Dir mal Video von Finians  Rekord  auf dem Kanal an.  Er hebt auch vorne  die
Zehen an, ich denke daß er  da auch ein Problem ähnlicher Natur hat.  Ich kenn das
auch, hab den Abstand der Schlaufen  verkürzt, geändert hat sich nichts.      Wolfgang
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GER-82
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« Antworten #3 am: 17 März 2010, 14:01:15 »

Hallo,

habe auch schon einiges gemacht wie z.B. vordere Schlaufe bis zu 5 cm. weiter zum Heck es wurde besser. Bei größeren Finnen wird es auch besser. Aber entscheidend ist schon die Mastspur denke ich. Daher baue ich gerade in zwei Board längere Boxen ein um den Effekt noch besser zu erkennen. Ob die Mastspur Position eine Auswirkung auf dem Speed hat entscheidet sich wohl über die Länge der Gleitfläche und der Scoop-Rocker-Linie des Bords. Da ich relativ kurze Gleitflächen fahre, ist es für meine Bretter kein Problem die Spur recht weit vorn zu fahren mit dem Vorteil dass das Board bei hohen Geschwindigkeiten recht ruhig bleibt und nicht steigt. Die Fußschlaufen habe ich sehr genau auf meine Füße abgestimmt ich sitze seitlich sehr fest drin was auch einen positiven Effekt hat. Außerdem probiert Günter und ich gerade am Winkel der Vordern Schlaufen (45 Grad) herum mal sehen ob das was bringt.

Gruß  Manfred
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Lessacher
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« Antworten #4 am: 18 März 2010, 08:08:25 »

Habe Bretter bis zu 2m eingekürzt, aber die alten Mastspurmaße gelassen, können nicht hochgehen, eigentlich nur Vorteile. Auf Schlaufen hab ich zu wenig geachtet.                                                Wolfgang
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Lessacher
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« Antworten #5 am: 18 März 2010, 20:06:55 »

Wenn man auf einem sehr flach gehaltenen Shape steht ,zieht man das Brett mit. Kommt eine Bö zieht diese
das Brett Dir aus den Schlaufen , Du versuchst krampfhaft mit  hochgebogenen Zehen das Brett bei Dir zu halten.     Baust du den Shape sehr hoch  und etwa rund wie einen Baumstamm  so stehst Du  mit gestreckten
Beinen in den Schlaufen , in etwa in 45° und schiebst so das Brett vorwärts. Jede Bö die jetzt
kommt, hebt Dich  über das Trapez  und Gabel etwas hoch und drückt dich in die Schlaufen.Deine schräg
nach oben  gerichteten  Füße  werden  durch den vorwärts und hoch erfolgenden Zug des Segels leichter
in die Schlaufe reingedrückt und nicht wie auf einem flachen Shape nach vorne gezogen , du hebst die
Hacke an und drückst den Fuß nach hinten raus. Das war sehr schwer verständlich zu schreiben.
Ein Brett mit ca.45cm Breite sollte bei der hinteren Schlaufe in etwa 10cm hoch sein, kommt dem Baumstamm sehr nahe.
                                                                                                      Wolfgang
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drmorewind
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« Antworten #6 am: 21 März 2010, 20:35:27 »

Geheimtipp: Gabel etwas weiter nach unten verschieben. (3-4cm langt)
Das behebt garantiert das Problem, das der vordere Fuss weiter nach außen will.
Ob es dem Speed dient? tja, das ist wieder ein anderes Thema.

..ausprobieren !! .. erst dann weiß man mehr

LG Doc
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GER-82
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« Antworten #7 am: 22 März 2010, 11:14:18 »

Hallo Doc,

das mit der Gabel hat schon ein Effekt, aber bei mir leider nicht so ein riesigen leider, aber danke für den Tipp werde darauf bei den kommenden Testfahrten noch mal achten. Smiley

Manfred
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Lessacher
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« Antworten #8 am: 22 März 2010, 20:01:32 »

Nun ja, wenn man die letzten Jahre Speeder beobachtet  dann mal ein Geheimtipp von mir. Warum fahren die fast alle die Gabel immer höher und die Tampen immer länger.? Lieber Doc: Welche Disziplin betreibst Du denn?
                                                                                                                        Wolfgang
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GER-286
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« Antworten #9 am: 23 März 2010, 09:34:11 »

 Smiley Ich kann Wolfgang nur beipflichten. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ich schneller bin, wenn ich die Gabel besonders bei viel Wind um die  Kinnhöhe fahre. Darüberhinaus ist die Kontrolle, das Angleiten  und auch das Höhelaufen besser wenn zusätzlich noch die Postion der Base in  der Mastspur im vorderen Drittel  bis ganz vorne liegt. Ich komme nach vielen Tests auch besser damit zurecht wenn die Fußschlaufen vorne in der mittleren von drei Positionen aussen sind und die hinteren Schlaufen immer in der vorderen Position aussen sind. Bei anderen Positionen habe  ich bei kleinen Finnen sehr häufig einen Spinnout.  Es ist egal welche Finne ich nehme. Ich bin auch nicht schneller, wenn ich die hinteren Positinen in der Mastspur nehme. Darüberhinaus habe ich an jeder Gabel pro Seite je 2 Trapeztampen einen um die 30 cm und einen zwischen 24-26 cm. Den längeren nutze ich zum angleiten und um tiefen Raum zu fahren. Den kürzeren zum Höhelaufen. Diese Einstellungen  nutze ich für alle meine Board zwischen 68-135 Liter. Mit diesen Einstellungen habe ich nicht das Problem, dass ich vorne aus den Schlaufen ,die sehr groß eingestellt sind, rutsche und bis jetzt meine schnellsten Zeiten gefahren. Ich wiege 96 Kg. daher mag sein, dass diese Einstellungen bei leichteren Fahrern nicht unbedingt passen.

Gruß Ulrich
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GER-82
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« Antworten #10 am: 23 März 2010, 14:12:58 »

Hallo Ulrich,

was für Segel surft Du?


Manfred
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GER-286
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« Antworten #11 am: 23 März 2010, 14:43:45 »

Hallo Manfred,
im Speedbereich in den letzten Jahren die Naish Stealth in 6,0  6,5  7,0 und 7,6 die ich von dir auf der Speed DM 2005 gekauft habe. Die größeren Segel 8,0 - 11,6 sind Racesegel ab Bj. 2006 von Gasstra(Vapor 9.0 und GTX 8,5) und Neil Pryde (V8 9.9 und RS6 11.6) gewesen. Als Board habe ich hauptsächlich ùnterschiedliche isonic's von Starboard eingesetzt. Ab mitte der Saison auch SP's von Naish. Diese Saison setze ich nur noch Naish Segel  und Boards ein im Speedbereich  Naish Stealth von 5,0 - 7,6 sowie Readline 7,8 und 8,8.  Das was ich geschrieben habe bezieht sich auf alle Segel und ebenso auch auf die unterschiedlichen Finnen. In Strandhorst fahre ich fast ausschließlich Finnen von Wolfgang. Woanders auch normale Slaomfinne in unterschiedlichen Größen.

Gruß Ulrich
Ps. wir sehen uns in Gruissan, dort können wir ja noch intensiver über das Thema sprechen.
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« Antworten #12 am: 23 März 2010, 15:46:38 »

Ich fuhr Jahrzehnte mit 22er Tampen. Bin jetzt bei 28-30cm,möchte allerdings keine verstellbaren Tampen.
Stelle die Gabel so ein,daß ich,wenn ich mich einhänge,etwas auf die Zehenspitzen stelle. Dadurch passiert es mir nicht so schnell mich  unfreiwillig auszuhängen.Benutze Sitztrapez, man hat damit  den größten Hebel. Von 95kg
hängen bei mir 35kg im Tampen. Mit Federwaage gemessen. Brusttrapez 17 kg. Erschreckend wenig.
Also stehen  60kg Rest noch auf dem Brett. Bei Sitztrapez. Vor etlichen Jahren fuhr ich mit einem Manfred aus
Moers immer um die Wette, er war ein perfekter Frühgleiter. Erst Jahre später fiel mir auf Fotos auf, daß er
fast immer anfangs auf Zehenspitzen richtig hängeng im Trapez hing. Das Segel trug in etwa 10 kg nach oben.
Hab das mal mit GPS probiert, es funktioniert. Offensichtlich wird alles über den Mastfuß etwas gehoben.
Man gleitet etwas schneller an, man ist bei wenig Wind auch  schneller.                                                                                  Wolfgang
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drmorewind
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« Antworten #13 am: 25 März 2010, 20:46:24 »

Nun ja, wenn man die letzten Jahre Speeder beobachtet  dann mal ein Geheimtipp von mir. Warum fahren die fast alle die Gabel immer höher und die Tampen immer länger.? Lieber Doc: Welche Disziplin betreibst Du denn?
                                                                                                                        Wolfgang


ach Wolfgang,
bitte lese doch meinen Beitrag auch bis zu Ende, so lang war er ja nun wirklich nicht Zwinkernd

Aloha Doc
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« Antworten #14 am: 26 März 2010, 07:43:25 »

Hallo Doc! Ich mag es halt nicht wenn jemand mit jedem Satz seine Meinung ändert.                        Wolfgang
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