Jever SUP World Cup 2010 hat seine neuen Meister

„Surf in the City“ hieß es drei Tage lang beim Jever SUP World Cup Hamburg 2010. Die besten Profis der Welt und die stärksten deutschen Amateure trafen in der Hansestadt aufeinander. Vor der imposanten Kulisse der HafenCity paddelten 197 Starter auf der Sprintstrecke (1000 Meter) und der langen Distanz (Profis zehn Kilometer/Amateure fünf Kilometer) um den Sieg und ein Gesamtpreisgeld von 15.000 Euro. Nach den Finalläufen am Sonntag ehrte Surf-Legende Robby Naish die Sieger und Platzierten.

Krönender Abschluss des Trendsport-Spektakels war das Zehnkilometerrennen der Profis am Sonntag. Nach 55 Minuten ging Eric Terrien vor dem Australier Paul Jackson als Erster über die Ziellinie. Damit feierte der Franzose nach seinem Triumph im Sprint über den Spanier Xavier Masdevall einen Doppelsieg. „Unglaublich, dass ich bei diesem Super-Event tatsächlich der Schnellste bin,“ konnte er sein Glück kaum fassen. Auch bei den Damen lag die US-Amerikanerin Jenny Kalmbach in beiden Distanzen vorn, jeweils Zweite wurde die Britin Annabel Anderson. Jasmin Schornberg aus Lippstadt, 2009 Weltmeisterin im Kanu-Slalom, belegte als bester deutscher Profi im Sprint den dritten Platz.

Die Starter aus Rostock dominierten bei den Amateuren und machten die Deutschen Meistertitel unter sich aus. Publikumsliebling Lucie Reinhold war in Topform und gewann souverän auf der langen und kurzen Distanz. „Das ist ein Traum, ich kann es immer noch nicht glauben“, freute sich die Sportstudentin und frischgebackene Deutsche Meisterin aus der Ostseestadt. Ihre Teamkollegin Paloma Tobon-Hernandez, Dritte im Sprint, wurde Vizemeisterin und superflavor Teamrider Corinna Hahn aus Berlin belegte Platz drei im SUP Deutschland Cup.

Olaf Schwarz gelang das gleiche Kunststück wie der schnellen Lucie. Der Kanuweltmeister von 1995 siegte auf der kurzen und der langen Strecke, holte so den nationalen Titel der Herren ebenfalls nach Rostock. Die Vizemeisterschaft ging an seinen Mannschaftskameraden Dany Weiß, den Dritten der Sprintstrecke. Dritter im Deutschand Cup wurde superflavor Teamrider Christian Hahn aus Berlin

Circa 30.000 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe beim Jever SUP World Cup Hamburg. Viel Stimmung gab es gleich zum Auftakt am Freitag, als zwölf Staffeln über einen vier mal einen Kilometer langen Kurs an den Start gingen. Den meisten Applaus erhielt das Promi-Quartett mit Moderatorin Birgit Hahn, den Schauspielern Stephan Luca und Nick Wilder sowie dem Windsurfer Klaas Voget.

Am Samstag machte Jürgen Milski, Sieger der ersten Big Brother Staffel im Jahr 2000, die Elbe in der Hamburger HafenCity unsicher. Die Kultfigur aus dem Container testete bei einem Kurzbesuch die neue Trendsportart SUP ausgiebig, mit Robby Naish stand Jürgen der beste Trainer der Welt zur Seite. So wie das Publikum hatten Beide viel Spaß beim „Surf in the City“.

Das Stand Up Paddling (SUP) stammt aus Hawaii, wo Surflehrer aufrecht auf ihrem Board paddelnd ihre Schüler besser im Blick hatten. Auch in Deutschland wird der Ganzkörpersport, der auf Flüssen, Seen oder dem Meer ausgeübt werden kann, immer beliebter. Der Jever SUP World Cup Hamburg ist der einzige SUP Flatwater World Cup in Deutschland. In der HafenCity starten 197 Profis und Amateure, die beim Sprint (1000 Meter) und auf der Long-Distance (Profis zehn/Amateure fünf Kilometer) um ein Gesamtpreisgeld von 15.000 Euro kämpften.

Wir freuen uns auf den Stand Up Paddle Worldcup 2011!


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