Kieler Vincent Langer verteidigt erfolgreich Meisterschaftstitel

Vom 23. – 27. Juli 2014 fanden die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Rahmen des Volvo Surf Cups presented by Flens in Westerland auf Sylt statt. Insgesamt 61 Teilnehmer aus sieben verschiedenen Nationen reisten auf die Nordseeinsel und kämpften über fünf Tage bei Windstärke drei bis fünf um den Sieg. Nach spannenden neun Wettfahrten in der Disziplin Racing stand der Kieler Vincent Langer (GER-1, RRD, Point-7) erneut an der Spitze des starken Teilnehmerfeldes. Durch seinen Sieg konnte er den Titel „Deutscher Windsurfing Meister 2014“ erfolgreich verteidigen.

Neun Wettfahrten in der Disziplin Racing waren das sportliche Resultat der internationalen Deutschen Meisterschaften im Rahmen des Volvo Surf Cup presented by Flens. Die Regatta wurde von dem Duell zweier Fahrer dominiert: Auf der einen Seite Vincent Langer, der Deutsche Meister von 2013 und auf der anderen Seite der dänische Topfahrer Sebastian Kornum (DEN-24, JP, Neil Pryde). Bereits im Frühjahr hatten sich diese beiden Fahrer im Rahmen des Rollei Summer Openings packende Wettkämpfe geliefert und am Ende punktgleich den Titel „Funboard Racing Champion 2014“ geteilt. Der Volvo Surf Cup brachte nun die Wiederauflage dieses spannenden Duells.

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Foto: CW / Windpic

Vincent Langer konnte bei fünf Wettfahrten als Sieger ins Ziel fahren. Kornum sicherte sich vier Laufsiege. In der Gesamtwertung nach neun Wettfahrten erobert sich Langer mit 9,0 Punkten die Spitzenposition. Mit 10,0 Punkten folgt der Däne Kornum denkbar knapp dahinter auf Platz zwei. Dabei sah es zwischenzeitlich für den Kieler Langer gar nicht so gut aus. Nach einem vierten Platz im Auftaktrennen lief er lange einem Rückstand hinterher. Erst am vorletzten Veranstaltungstag konnte er mit beeindruckenden Siegen in den letzten beiden Rennen die Führung erobern und sich damit den Meistertitel sichern.

Spannend gestaltete sich auch der Kampf um Platz drei. Gleich vier Fahrer kämpften um den letzten Podiumsplatz: Mit einem starken Endspurt konnte sich schließlich der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-88, Patrik, North Sails), Slalom Weltmeister 2013 durchsetzen. Fabian Mattes (GER-202, Tabou, Gaastra) vom TSB Ravensburg sicherte sich Platz vier vor dem aus Hannover stammenden Ranglistensieger von 2013, Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Severne). Platz sechs ging an den starken Niederländer Ingmar Daldorf (NED-191) vor dem Schweden Ulf Sjöstedt (SWE-8) und Florian Bandel (GER-11, Loch, Point-7) aus Frankfurt.

Mit einem sensationellen 10. Platz ließ der erst 15-jährige Norweger Martin Hovda Möller (NOR-41, Starboard, Severne) als bester Junior U17 aufhorchen. Julien Pockrandt (GER-287, Tabou, Gaastra) wurde der beste deutsche Junior. Bester Windsurfer der Kategorie Youth U20 wurde das deutsche Nachwuchstalent Jan Moritz Bochnia (GER-9, F2, Point-7 ) aus Greven mit einem hervorragenden 14. Platz. Beste Dame in dem starken Männerfeld wurde die Belgierin Andrea Vanhoorne (BEL-26, Patrik, Loft Sails) mit dem 30. Platz der Gesamtwertung. Der Schwede Ulf Sjöstedt wurde mit seinem siebten Platz auch bester Fahrer in der Grandmaster (Ü45) Kategorie. Leon Delle (GER-6) wurde mit Platz 12 bester Rookie (Neueinsteiger).

Das einmalig sommerliche Wetter mit Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke sorgte nicht nur für karibische Verhältnisse am Westerländer Strand, sondern auch für einen neuen Besucherrekord von über 120.000 Zuschauern. Diese konnten neben den Wettkämpfen der Windsurfer auch ein gewaltiges Rahmen und Partyprogramm geniessen. Damit hat sich der Volvo Surf Cup mal wieder als einer der größten Funsport Events in Deutschland gezeigt. Im kommenden Jahr ist eine weitere Steigerung geplant. Dann werden im Rahmen des Volvo Surf Cups die Slalom Weltmeisterschaften ausgetragen. Der Termin steht bereits fest: Vom 22. bis 26. Juli 2015 wird dann die internationale Windsurfelite um den Weltmeistertitel in der dynamischten Windsurfingdisziplin Slalom kämpfen.

Vincent Langer: „Mir fällt ein riesen Stein vom Herzen. Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal in der Rolle des Verteidigers. Das war nervenaufreibender und anstrengender als alles was ich bisher gemacht habe. Jetzt bin ich natürlich über glücklich die Meisterplakette 2014 in den Händen zu halten.“

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