Rollei Standby Long Distance Race

Rollei Standby Long Distance RaceChoppy Water wartet mit Long Distance Windsurf Rennen in Deutschland auf!

Frankreich hat seinen Defi Wind, Holland hat seine „Mission“, bis zu diesem Jahr gab es in Deutschland kein nationales Wettkampfformat für „Jedermann“. Aber das wird sich in dieser Saison ändern! Gleich zwei „Rollei Standby Long Distance Races“ wird es 2013 als Treffpunkte für ambitionierte Freizeit Slalom Windsurfer geben.

Vor 20 Jahren ging von Deutschland einst der Trend zu Jedermann Regatten aus, die sich vor allem an Breitensportler richteten. Die North One Hour Rennen ein Highlight, die teilweise über 200 Teilnehmer zu den Events gelockt hatten. Obwohl dieser Mangel von vielen Windsurfern und auch von der Industrie stets bedauert wurde, hat sich über Jahre hinweg leider an der Situation geändert.

Doch 2013 bekommt Deutschland endlich seine eigenen Wettkämpfe für Jedermann, die „Rollei Standby Long Distance Races“. Dabei bündeln die DWC-Organisatoren Choppy Water, die Deutsche Windsurfing Vereinigung und das SURF-Magazin ihre Kräfte.

Im Rahmen der Rollei Standby Long Distance Races wurden aber nicht einfach die bestehenden Jedermann-Formate nach Deutschland importiert, sondern ein neues attraktives Format entwickelt. Ohne Zwänge, durch bestehende Rahmenbedingungen, konnte der Fokus bei der Planung zum Rollei Standby Long Distance Race auf das Vermeiden von Einstiegshürden in den Regattasport gerichtet werden, um so auch möglichst viele Fahrer anzusprechen.

„Ein Standby-Format hat es im Racingbereich bisher nicht gegeben. Für uns ist das organisatorisch eine echte Herausforderung. Für die Teilnehmer ist es aber super. Das Ausfallrisiko der Wochenendveranstaltungen wird so deutlich reduziert. Wenn grünes Licht gegeben wird, kann man sicher sein, dass es Action gibt uns man nicht am Ufer rumsitzt. Wir sprechen so Teilnehmer an, die an dem Wettkampfwochenende sowieso irgendwo Windsurfen gehen würden. – Wieso also nicht einfach mit anderen Windsurfern Contestatmosphäre schnuppern und Spaß auf dem Wasser haben?!?.“  so Matthias Regber (Choppy Water GmbH)

 

Alle wichtigen Informationen zum Rollei Standby Long Distance Race auf einen Blick!

Kein neues Windsurfmaterial notwendig!

Kernidee war, ein Wettkampfformat zu wählen, dass keine Investitionen in spezielles Regattaequipment erfordert. Niemand ist gezwungen, sich „exotisches“ Equipment anschaffen zu müssen, um an den Events teilzunehmen. Sowohl mit Slalommaterial als auch mit Freeride- oder Freeracestuff kann jeder konkurrenzfähig an den Wettbewerben teilnehmen.

Einfache Kurse und viel Zeit auf dem Wasser!

Im Rahmen der Rollei Standby Long Distance Races sollen die Teilnehmer möglichst viel Spaß auf dem Wasser haben. Deshalb gibt es, anders als bei anderen Slalomregatten, kein Elimination-System. Niemand scheidet aus und ist danach zum Warten an Land verurteilt. Stattdessen sind im Rahmen von Full-Fleet-Rennen alle Teilnehmer gleichzeitig auf dem Wasser. Einfache Kurse mit langen Schlägen und wenig Manöveranteilen machen die Rennen für Jedermann interessant.

Standby Format – ein neuer Ansatz!

Kein Teilnehmer wird gezwungen, Urlaub für die Events nehmen zu müssen. Deshalb sind die Veranstaltungen als reine Wochenendveranstaltungen (nur Samstag und Sonntag) angesetzt. Da ein Start mit „normalem“ Freeridematerial möglich sein soll, gilt ein Windlimit von 15 Knoten. Das Ausfallrisiko einer reinen Wochenendveranstaltung mit einem Windlimit von 15 Knoten wäre aber extrem hoch. Deshalb gibt es für jedes Rollei Standby Long Distance Race immer einen Slot von drei Wochenenden. Sobald für ein Wochenende mindestens 15 Knoten Wind angesagt sind, gibt es grünes Licht.

Das Standbyformat hat so noch einen weiteren Vorteil. Niemand reist umsonst zu einer Veranstaltung an. Wenn der Startschuss fällt, ist die Action auf dem Wasser garantiert!

Gute Spots!

Auch die Spotauswahl ist wichtig für den Erfolg der Veranstaltungen. Vor allem klassische Ein- und Aufsteigerspots werden genutzt. Auf Flachwasser und im Idealfall sogar bei Stehtiefe an den Halsen, können die Teilnehmer Sicherheit entwickeln und sich auf den Contest konzentrieren. Für den ersten Tourstopp steht der Wulfener Hals auf Fehmarn bereits als Spot fest. Für den zweiten Tourstopp ist die Spotwahl noch nicht final entschieden.

Nebensaison ermöglicht kurzfristige Buchungen!

Da die Events im Standbyformat ausgetragen werden, müssen die Unterkünfte der Teilnehmer auch kurzfristig buchbar sein. In der Hauptsaison wäre dies allerdings unmöglich. Deshalb wurden bewusst Standby-Phasen in der Nebensaison gewählt.

Anmeldung!

Mit einer kurzen und unverbindlichen E-Mail (inkl. Name und Geburtsdatum) an event@choppywater.de werden die Teilnehmer registriert und ab sofort mit allen wichtigen Informationen rund um die Rollei Standby Long Distance Races versorgt.

Alle Informationen, aktuelle News, Fotos und Ergebnisse können auf der offiziellen Website gefunden werden: www.windsurfcup.de

Rollei Long Distance Race Info

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