Sebastian Steudtner gewinnt Billabong XXL Big Wave Award

Sebastian Steudtner aus Nürnberg gewinnt den „Oscar“ der Wellenreiter bei den Billabong XXL Global Big Wave Awards in Los Angeles – Mit einer 66 Fuß hohen Welle (20 Meter) sichert sich der 25-Jährige den Award für die größte Welle des Jahres – Sebastian Steudtner surfte am 07. Dezember 2009 eine 20 Meter hohe Welle in Jaws vor der Küste von Maui auf Hawaii und gewinnt damit den Award für „Biggest Wave“ bei den Billabong XXL Global Big Wave Awards in Los Angeles, Kalifornien. Steudtner ist damit der erste Europäer, der diesen Titel für sich beanspruchen kann.

Vor über 2.000 geladenen Gästen aus der Surfindustrie überreichte die Familie um Surfer Christian Fletcher Sebastian den Siegerscheck über US$ 15.000.
Steudtner dankte anschließend seinen Freunden und Bekannten auf Hawaii, bei denen er die letzten Jahre gelebt hat, und schickte dann noch ein paar Worte auf
Deutsch an seine Mutter in die Heimat.

In einem Interview sagte der Nürnberger über den Tag als er die Welle gesurft ist: „Es war schwierig an diesem Tag die großen Wellen zu bekommen, weil sehr
viel los war und nicht so viele große Wellen durchgekommen sind. An den beiden Tagen auf Maui waren die Wellen generell nicht „so groß“, nur selten kamen
richtig große Wellensets rein. Jedes davon hat sich bei der Nominierung der Billabong XXL Awards letztendlich durchgesetzt.”
Neben Sebastian Steudtner waren noch der Australier Ross Clarke-Jones, der Brasilianer Danilo Couto sowie die beiden Hawaiianer Makua Rothman und Ian
Walsh für den „Biggest Wave“ Award nominiert. Alle fünf Surfer hatten sich mit einer Wellen in Jaws für diese Kategorie qualifiziert. Angesprochen auf seinen Sieg äußerte sich der Nürnberger so: “Für mich bedeutet der Erfolg hier zunächst einmal primär, dass ich international Annerkennung für meine Leistung bekomme. Natürlich kann es auch sein, dass das für mich ein Sprungbrett zu möglichen Sponsoren usw. ist und ich mich so richtig auf den Sport konzentrieren kann.”

Die höchstdotierte Kategorie des Abends, der „Ride of the Year“, gewann Grant „Twiggy“ Baker mit einer Welle in Mavericks vor Kalifornien im Februar diesen
Jahres. Der Südafrikaner zeigte nicht nur einen spektakulären Ride auf dieser Monsterwelle, sondern er erwischte diese Welle zudem nur durch die Kraft seiner
Arme und nicht durch die Unterstützung eines Jetskis. Weitere Informationen: Billabong Germany & Austria

Der 36-Jährige war mit verschiedenen Wellen für die Awards 2010 in fast allen Kategorien nominiert, konnte sich letztendlich aber „nur“ in der Königsdisziplin
„Ride of the Year“ behaupten. Baker gewann schon im Vorjahr die Awards für „Biggest Wave“ und „Mens Performance“ und untermauert nun mit seinem Sieg 2010 seine Ausnahmestellung unter den Big Wave Surfern.

Bereits zum vierten Mal in Folge konnte die Brasilianerin Maya Gabeira den „Women Performance“ Award gewinnen. Die erst 23-jährige Surferin aus Rio
beeindruckt seit Jahren die Surfwelt mit unglaublichen Bildern von sich in riesigen Wellen rund um den Globus. ?Es war eine lange Saison mit vielen Ups
und Downs für mich“, sagte sie bei der Award Verleihung. ?Aber dennoch war es durch all die fantastischen Sessions auch ein sehr inspirierendes Jahr. Ich bin
stolz zu dieser Gruppe von Auserwählten dazu zugehören. Big Wave Surfen ist mein Leben.?
Der Hawaiianer Shane Dorian war an diesem Abend für zwei Awards nominiert. Bei dem Award für „Ride of the Year“ musste er noch seinem Teamkollegen Grant Baker den Vortritt lassen, aber in der Kategorie „Mens Performance“ durfte der 37-Jährige den Siegerscheck dann selber in Empfang nehmen. Der „Mens
Performance Award“ geht an den Surfer, der über die gesamte Saison an unterschiedlichen Big Wave Spots große Wellen gesurft hat und dabei sein Talent
in extremen Situationen unter Beweis gestellt hat.

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Die Billabong XXL Global Big Wave Awards wurden am 23. April 2010 im Grove Theater in Anaheim/Los Angeles, Kalifornien bereits zum 10. Mal verliehen. Jedes Jahr werden dort die Surferinnen und Surfer geehrt, die in den vergangenen 12 Monaten die größten, gefährlichsten und spektakulärsten Wellen geritten sind. In diesem Jahr wurden in insgesamt sieben verschiedenen Kategorien die Gewinner vor rund 2.000 geladenen VIPS aus der Surfindustrie bekannt gegeben und mit Prämien in einem Gesamtwert von US$130.000 belohnt.

Weitere Informationen zu den Awards sind auf der Website www.billabongxxl.com zu finden.

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1 Kommentar

  1. fatbob sagt

    Sick. Greetings from Aotearoa!

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