Interview mit KPWT Kitestar Kris Kinn
Kurzinterview mit Kris Kinn
Kris, wie wird man eigentlich professionelle Kite Surferin?
Ich begann mit dem Kite Surfen vor 5 Jahren in meiner Heimatstadt Buffalo, New York. Vom ersten Augenblick an hat mich das Surfen mit dem Kite fasziniert. Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich ein paar Jungs vom Strand aus beim Kite Surfen zuschaute und sah wie hoch sie auf dem Wasser mit dem Kite springen konnten. In diesem Moment wusste ich sofort, dass ich das unbedingt ausprobieren muss. Ich begann im Sommer 2005 mit dem Training und besuchte in den Wintermonaten auf meinen Reisen warme und windige Spots. Nach 2 Jahren Training in den USA entschied ich mich nach Griechenland zu gehen, wo ich die Lizenz als Kitesurf-Lehrerin absolvierte und mein Training für eine professionelle Kitesurfkarriere begann.
Wie sieht dein Alltag als Kitesurfprofi aus und wie finanzierst du deine Karriere?
Über das Jahr lehre und trainiere ich das Surfen mit dem Kite in Griechenland, in Süd Afrika, den Philippinen und Ägypten. Die Reisen zu den verschiedenen Spots nutzten mein Freund Miquel Willis und ich für Foto-Shoots und Videoaufnahmen für Sponsoren und Magazine, auch um unsere Reisen zu finanzieren.
Wann hattest Du deine ersten Erfolge und wo stehst du heute?
Meinen ersten internationalen Kitesurf Contest auf der KPWT Worldtour fuhr ich im Jahr 2008 in Griechenland mit. Momentan bin ich bei der KPWT Worldtour auf dem zweiten Platz im Overall Ranking der Frauen, Zweite in der Disziplin Course Race und Dritte in den Disziplinen Freestyle und Wellenreiten.

Bei den Billabong World Junior Championships vom 03. bis 07. Januar 2009 im australischen North Narrabeen (Sydney) hat als erste Nicht-Australierin die Französin Pauline Ado den Titel bei den Mädels gewonnen. Die 16-jährige konnte sich im Finale gegen die Hawaiianerin Bethany Hamilton (18 Jahre) behaupten. In den 1 Meter hohen Wellen (3-4 ft.) erreichte Ado mit ihren zwei besten Wellen eine Punktzahl von 13.43 (maximal 20 Punkte) gegenüber lediglich 12.47 Punkten von Hamilton. In den letzten Minuten des Finales hatte die Hawaiianerin die Chance das Ergebnis zu ihren Gunsten zu drehen, aber die Judges belohnten ihren letzten Ritt nicht mit einer ausreichend hohen Wertung.


Die Autorin, Nathalie Linden, hat jeden Winkel der Surf-Welt erkundet und alle legendären Lieblings-Spots der passionierten und surfbegeisterten Girls besucht. Auf ihrer Reise hat sie die Geschichten und anekdotenreichen Tage von 30 weiblichen Surferinnen festgehalten. Diese Sammlung unterhaltsamer und fesselnder Berichte zeigt, dass die Roxy-Girls nicht nur fröhlich, schön und sportbegeistert sind, sondern auch, dass diese starken und couragierten Persönlichkeiten das Frauen-Surfen nachhaltig geprägt haben. Die Anhängerinnen von Freiheit und Abenteuer vereinen den Sport, das Reisen und ihr Familienleben. Ihre Philosophie? «Lebe einen Sommer, der nie zu Ende geht… »








