26. März 2009

Surfen auf der Eisbach-Welle wird Legal

simon eisbach welle 150x150 Surfen auf der Eisbach Welle wird Legal
Endlich hat das jahrelange Hickhack um das Surfen auf der Münchener Eisbach-Welle ein Ende. Wie es scheint, soll sich die Stadt und die Eisbach Surfer einen Weg gefunden haben, das Surfen auf der stehenden Welle zu legalisieren.
Die Lösung kam durch verschiedenen Kompromisse:
Der Freistaat Bayer überschreibt der Stadt München die Eisbachwelle, damit die Stadt mit einer Verordnung das Surfen möglich.

Ferner soll „zur Sicherheit der Surfer“ nur die besten auf der Eisbach-Welle surfen dürfen. Wer wie was regelt ist noch offen. Allerdings finden wir eine solche Regelung als äußerst schwierig, da der Localism an dem Spot eh schon in den letzten Jahren zu einem Problem geworden ist. Hoffen wir, dass der Spot auch in Zukunft Eisbach-Neulingen ein leichter Zugang möglich ist.
Wir freuen uns jedenfalls über die endlich aussichtsreiche Lösung.

Über die Eisbachwelle:
Eine Steinstufe an der Austrittsstelle des sehr wasserreichen und schnell fließenden Eisbaches erzeugt ganzjährig eine etwa halbmeterhohe „stehende“ Welle, die von und Flusssurfern genutzt wird und bei Wellenreitern auch international bekannt wurde. Offiziell ist Baden und Surfen im Eisbach wegen Unfallgefahr verboten.
In 2008 fand auf der Eisbach-Welle der Sweet n Salty Contest von Red Bull statt, in dem sich Eisbach- Surfer (Team Sweet) gegen Meeres-Surfer (Team Salty) duellierten.

14. November 2008

Sweet’n Salty Surfing-Roadtrip: Halbzeit

Einen furiosen Auftakt erlebte zu Beginn dieser Woche der Sweet’n Salty Roadtrip von Billabong und Red Bull. Wellen zwischen 1,5 und 2m brachen sich am Sonntag und Montag vor der Küste von Sylt. Am Sonntag standen Beachbox und Hörnum auf dem Programm, bevor es am Montag an den Brandenburger Strand ging. Am Dienstag zog der Tross dann spontan nach Dänemark um, wo die Wetterfrösche noch bessere Bedingungen vorhergesagt hatten.

Die Reise über knapp 200km nach Agger an der dänischen Nordseeküste sollte sich lohnen, da der stürmische Wind am Dienstag Morgen auf Offshore drehte und 2m Druckwellen lieferte.
„Sylt war tatsächlich ziemlich verblasen, aber dafür war es in Dänemark richtig clean und absolut geil“, sagte der Münchner Flori Kummer. „Ich war das erste Mal in der Nordsee surfen und fand es super. Die Sylter haben uns vor allem vor den Buhnen gewarnt, auf die man wirklich aufpassen muss. Jetzt hoffe ich auf eine coole Session mit den Syltern bei uns am Eisbach.“

swetnsalty rider Sweet’n Salty Surfing Roadtrip: Halbzeit

Photocredit: Andy Foxx/ www.pureframes.com/ Red Bull Photofiles

Die Tour wird am Donnerstag und Freitag dieser Woche am Münchner Eisbach fortgesetzt und beendet. Der Eisbach ist eine der wenigen konstanten Flusswellen in Deutschland, die das gesamte Jahr über gesurft werden kann. Für die meisten Mitglieder des Teams Salty wird es die erste Begegnung mit einer Flusswelle sein und entsprechend ungewiss sind die Erwartungen. „Das wird sicher nicht einfach sich an den Eisbach zu gewöhnen“, sagt der Sylter Surfer Niggi Brüggen über die Welle in der bayrischen Landeshauptstadt. „Keiner von uns (Syltern) weiß so recht was ihn erwartet. Bin sehr gespannt in wie weit sich das Flusssurfen mit dem Wellenreiten im Meer vergleichen lässt.“

Da es bei der Sweet’n Salty Tour nicht um Punkte oder Ergebnisse geht, sondern lediglich Surfer aus Nord- und Süddeutschland zusammen die verschiedenen Surfmöglichkeiten im Land erkunden, wird es am Donnerstag und Freitag noch einige gemeinsame Sessions geben. Für den Freitag Abend ist zudem eine Nachtsession geplant.

29. Oktober 2008

Red Bull Sweet’n Salty Surfing Roadtrip

Billabong und Red Bull haben sich in diesem Herbst zusammen getan, um eine Gruppe von zwölf Surferinnen und Surfern aus Deutschland auf einen einwöchigen Roadtrip durch die Republik zu schicken.

sweetnsalty Red Bull Sweet’n Salty Surfing RoadtripDie Wellen in Südfrankreich, Spanien und Portugal sind einige der beliebtesten Surfreviere, die deutsche Wellenreiter in ihren Ferien oder im Urlaub ansteuern. Die Möglichkeiten, die man als Surfer direkt vor der eigenen Haustür findet, werden dabei häufig nicht wahrgenommen oder genutzt. Deutschland verfügt über eine aktive und lebendige Surf Community und jedes Jahr verzeichnen Surfschulen stetigen Zulauf, wobei sich mehr und mehr Interessierte vom Surfvirus anstecken lassen.

Bei der Sweet’n Salty Tour reisen die besten Surfer von der bekanntesten stehenden Flusswelle am Münchner Eisbach auf die Nordseeinsel Sylt, um dort mit den Locals die angekündigten Herbststürme fürs Wellenreiten zu nutzen. Anschließend reisen die Sylter zusammen mit den Münchnern in die bayerische Landeshauptstadt, um gemeinsam die Welle am Haus der Kunst im Eisbach zu surfen.

Mit von der Partie sind die norddeutschen Surfer (Team „Salty“) Niggi Brüggen, Benni Steensbeck, Fin-Erik Christensen, Melf Lange und Timo Eichner. Aus München (Team „Sweet“) machen sich Simon Strangfeld, Flo Kummer, Tao Schirrmacher, Gerry Schlegel und Paul Günther auf die Reise zu den kalten Nordseewellen. Die Boardbags für den Roadtrip werden auch die beiden Surferinnen Janni Hönscheid und Sarah Czepluch packen. Janni wird die Sylter Jungs verstärken, während Sarah für das Team Sweet die Fahnen der Münchner im Norden hochhalten wird.
Bei der Tour geht es nicht um Punke und einen Sieger am Ende. Vielmehr sollen beide Surfszenen zusammenkommen, um gemeinsam eine spannende Woche zu verleben und einen neuen Blickwinkel auf das Surfen bekommen.