02. März 2010

Nordswell Speedsurfing Tour 2010

Nordswell Tour Nordswell Speedsurfing Tour 2010Der Verein Deutscher Speedsurfer hat letzte Woche die Daten der Nordswell Speed Windsurfing Tour 2010 bekannt gegeben. Die Tour umfaßt 2010 drei Tourstopps.
Start der Tour ist vom 05.04. -09.04. in Gruissan/Südfrankreich.
Der zweite Tourstopp wird vom 08.05. – 10.05. in Dranske auf Rügen stattfinden (Genauere Infos werden noch bekannt gegeben).
Wie im letzten Jahr findet das Finale der Speedsurfing Tour vom 04.09. – 12. 09. auf Fehmarn statt (Genauere Infos werden noch bekannt gegeben).

Durch die Ergebnisse der drei Tour Stopps wird der Deutsche Meister im Speed-Windsurfen ermittelt. Erstmalig hat die Speedwindsurfing Tour mit Nordswell Surfwear einen Hauptsponsor bekommen. Durch diesen Deal ist damit Nordswell auch zum Namensgeber der Tour geworden. Kompletten Beitrag lesen …

25. Februar 2010

Neue Website: Verein Deutscher Speedsurfer

Verein deutscher Speedsurfer Neue Website: Verein Deutscher Speedsurfer Seit gestern hat der Verein Deutscher Speedsurfer (VDS) eine neue äußerst informative Website, die nicht nur Informationen über den Verein enthält, sondern auch generelle Informationen über Speedwindsurfen, Spots und Wetkämpfe bietet.

Die Speedsurfer haben sich netterweise entschlossen für sich unser Superflavor Surf Forum mit zu nutzen.

Die Seite des VDS findet ihr unter speedwindsurfen.de

20. November 2009

MISTRAL GPS-Speed 2010

Mistral_GPS SPEED

Allen, die 2010 wirklich schnell surfen wollen, sollten sich mal den GPS Speed von Mistral anschauen. Das 47 Zentimeter schmale Speedboard ist genau das Board mit dem der neue Mistral Chef Anders Bringdal sich den ersten Platz in der 2009er Speedrangliste sicherte.

Karpathos 150x150 MISTRAL GPS Speed 2010Ein abgerundetes V im Unterwasserschiff und abgeflachte Rails sorgen dafür, das der Shape auch bei Kabbelwasser extrem ruhig unter den Füßen bleibt. Einziger Nachteil, wenn man mal nicht der Schnellste auf dem Wasser war kann man Ausreden wie:” Mein Brett ist einfach nicht schnell genug,” schlichtweg vergessen.

Wer beim Kampf um die Bojen ganz vorne mit dabei sein will für den hat Mistral mit fünf schnellen Racern in 2010 eine große Auswahl parat. Die Shapes sollen nicht nur auf Speed getrimmt sein sondern auch ebenso schnell und einfach zu händeln sein.  Somit sollen auch die ambitionierten Freizeit Racer mit angesprochen werden. Die Highwind Renner und der GPS Speed kosten 1.690 Euro, die Lightwind Slalomboards 1.790 Euro.

Technische Daten GPS Speed
Volumen: 63 Liter    
Länge: 226cm
Breite: 47cm
Segel: 4,2 – 7,0 qm


Weitere Informationen zur 2010 Mistral Palette

18. September 2009

Speedsurf DM 2009 auf Fehmarn

speed dm 09Vom 5.September bis 13.September 2009 lud der Verein Deutscher Speedsurfer (VDS) zur Deutschen Meisterschaft im Speedsurfen in Orth auf Fehmarn ein. Angemeldet waren die schnellsten deutschen Windsurfer wie der letztjährige Sieger Michael Naumann (GER 14), der zurzeit schnellste deutsche Windsurfer, Thomas Döblin sowie einige sehr Erfolgreiche Speedsurfer der letzten Jahre.

Dank der guten Organisation des Events und des immer zunehmenden Windes am ersten Regattatag war die Stimmung im Fahrerlager positiv, so das auf der Regattawiese vor dem ersten Lauf entspannt die Materialschlacht begann.

Windmessung 300x200 Speedsurf DM 2009 auf Fehmarn

Bei böigem Westwind im Mittel mit 23 Knoten und extrem kabbeliger Wasseroberfläche wurde schnell aus Spaß Ernst. Das Wasser fühlte sich permanent so an, als ob man mit 100km/h im Auto in einer verkehrsberuhigten Zone auf eine Bodenwelle fahren würde…  Der Wind legte bei durchziehenden Wolken noch einige Knoten drauf, so dass Böen mit bis zu 35 Knoten (8Bft) übers Wasser fegten. Kompletten Beitrag lesen …

Speedsurfen kann jeder?

Gehörte ich Anfang des Jahres eher zu der Freestyle-/Wave-Fraktion. Packte mich spätesten als ich auf den German Speedking aufmerksam wurde die Neugier. Wie schnell würde ich wohl im Vergleich zu anderen Surfern sein? Ich hatte den Eindruck, daß ich eigentlich immer recht schnell auch im Vergleich zu anderen gewesen sein mußte. Also bestellte ich mir das beim Speedsurfen am meisten verwendete GPS-Gerät von Locosys bzw. Amaryllo GT-31.

Speed DM6

Schnell merkte ich, daß es zum Speedsurfen, wollte man über einen bestimmte Grundgeschwindigkeit hinaus kommen, mehr bedarf als nur „dichtzuhalten“. Wer sagt Speedsurfen könne jeder, hat einerseits Recht, andererseits keine Ahnung. Zum einen kann wirklich jeder Speedsurfen im Gegensatz zum Windsurfen in der Welle oder beim Freestylen, wo doch neben Kondition auch artistische Gewandtheit gefordert ist. Wie schnell (gut) man allerdings Speedsurft hängt von so vielen Faktoren ab, wie Körpergröße, Gewicht, Kraft, Kondition, Materialbeherrschung, Materialwissen und letztendlich auch gutem Material. Speedsurfen ist nicht nur ein Sport sondern schon fast eine Wissenschaft. Beim Speedsurfen geht es eigentlich darum unbeherrschbaren Situationen irgendwie noch zu kontrollieren.

Genau das war es auch was den Reiz auf mich ausübte, mit dem Speedsurfen anzufangen und trotz meiner relativen Unerfahrenheit mich auch gleich bei den Deutschen Speedsurf Meisterschaften an zu melden.

Dies war einer der besten Entscheidungen, die ich in Bezug auf Windsurfen je getroffen habe. Selten hatte ich so viel Spaß auf dem Wasser, wie während des Wettkampfes. Alle hatten das gleiche Ziel: möglichst schnell zu sein. Da man nicht Zeitgleich sondern hintereinander fuhr, gab es kein Konkurrenzdenken. Selbst auf dem Wasser wurden noch Tips untereinander ausgetauscht und gegenseitig angefeuert.

Es gab ein stärkeres miteinander als bei jeder normalen „entspannten“ Surfsession, das hat mich beeindruckt.

Weitere Links zu Speedsurf relevanten Seiten:
Verein Deutscher Speedsurfer (VDS)
Gps-speedsurfing.com – Plattform zum persönlichen Vergleich mit anderen Speedsurfern
German Speedking – Nationales offener Speedsurf-Wettkampf
Gps-speed.com – GPS Datenauswertungs-Software von Manfred Fuchs

27. August 2009

ISWC World Championships in Griechenland

Eine Woche vor der Speedsurf DM auf Fehmarn möchten wir Euch noch ein sehr schönes Video von dem Speedsurf World Cup auf Karpathos zeigen.


ISWC World Championships in Griechenland fanden von 31.07.-05.08.2009 statt. Wieder einmal war es ein sehr heißer Battle zwischen den Top fünf des Gesamt-Klassements.

Ergebnisse ISWC World Championships in Griechenland:
Männer
1 Maynard Finian BVI
2 Albeau Antoine FRA
3 Bringdal Anders SWE
4 Dunkerbeck Bjorn SUI
5 Kreisel Hans NED
6 Lockwood Chris AUS
7 Bengtsson Magnus SWE
8 Van der SteenBen NED
9 Luig Thorsten GER
10 Volwater Peter NED

Frauen
1 Ghibaudo Valerie FRA
2 Raisi Marion FRAU
3 Geldhof Marie”Paule“ BEL
4 Hoefer Birgit GER
5 Davis Zara GBR

21. Juli 2009

Was bedeutet Dopplermessung mit GPS beim Speedsurfen?

Locosys GT-31Immer mehr Kitesurf- und Windsurf- Wettkämpfe wie z.B. der „German Speed King“ Contest werden ausschließlich über GPS-Messungen bestritten. Doch bei den Contest Regeln findet man häufig Formulierungen „… GPS Zeiten von den ungenaueren, nicht Doppler Geräten, (z.B. alle Garmin Geräte) werden ?später in den Endranglisten durch einen Minus-Faktor korrigiert!…“ Doch was bedeutet das im einzelnen?

Die meisten Navi/GPS-Geräte (z.B. von Garmin) bestimmen einmal pro 2 Sekunden anhand der Signale von drei oder mehr Satelliten den Standort und errechnen daraus dann Strecken zwischen den Messpunkten und Geschwindigkeiten. Da die Postionsangaben nach wie vor unter nachweisbaren Streuungen unterliegen, wird dadurch meistens auch die Geschwindigkeit dadurch verfälscht.

Bei dem Doppler-Prinzip hingegen sind die Messungen deutlich genauer. Hier spielt die genaue Position keine Rolle. Der GPS-Empfänger mißt lediglich die Frequenzverschiebung der einzelnen Satelliten-Signale. Diese Frequenzverschiebung ergibt sich beispielsweise wenn man mit seinem GPS-Gerät sich relativ zum Satelliten bewegt, woraus dann direkt die relative Geschwindigkeit zwischen Satellit und GPS-Empfänger errechnet wird. Die Geschwindigkeit ist im Verhältnis zum Abstand der Person und des Satelliten zwar unglaublich gering, aber dafür äußerst genau. Die Software im GPS Geräten wie dem Locosys GT-31, Locosys GT-11 und der Amaryllo Triptracker berechhnet im Sekundentakt die gefahrene Geschwindigkeit mit einer sehr hoher Genauigkeit, wodurch es bei Speed Contests zu keinen Korrekturen kommen muss.

01. April 2009

German Speed King 2009

german speed king 09 300x214 German Speed King 2009Der VDS (Verein deutscher Speedsurfer) und der Speedsurfer Thomas Döblin haben den German Speed King zum ersten Mal ausgerufen. Einem Windsurf-Wettbewerb, der sich an alle Speedjunkies der Windsurfszene richtet.

Seit Ende 2008 haben sich bereits knapp 50 Personen zum Speed King angemeldet. Da es beim Speed King keine Teilnahmegebühren gibt rechnen wir damit, dass es noch deutlich mehr werden.
Der Speedsurf Wettbewerb läuft noch bis Ende 2009, und endet einen Tag vor dem Finale der Deutschen Meisterschaft im Speedsurfen im September 2009. Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.

Antreten kann man mit dem Material seiner Wahl, anders als z.B. zum DWC (Deutscher Windsurf Cup) wo die Anzahl der Segel und Boards limitiert sind. Es darf auf sämtlichen Spots in Deutschland, Niederlande und Dänemark gesurft werden. Einzige Vorraussetzung für die Teilnahme an dem Wettbewerb ist die Verwendung eines zugelassenen GPS-Gerätes, die die Daten der Speedruns mitschreiben. Die Ergebnisse werden einfach über gps-speedsurfing abgeglichen. Zugelassene GPS Geräte beim Speed King 2009 sind eigentlich alle, allerdings muss beachtet werden, dass nicht Doppler-GPS-Geräte (z.B. alle Garmin Geräte) durch einen Minusfaktur korrigiert werden. Doppler Geräte sind: Locosys GT31, Locosys GT11 und der Amaryllo Triptracker

Die Zwischenstände lassen sich das ganze Jahr über auf gps-Speedsurfing.com einsehen.

Preise gibt es außer Pokalen in den verschiedenen Klassen momentan nicht. Der Event findet momentan ohne Sponsoren statt, was ihn um so unterstützenswerter unserer Meinung nach macht.
Wir finden es ist ein unglaublich spannender Event, für den ich mich auch gleich angemeldet habe. Eher um zu sehen, wie weit ich mit Freestyle-/Wavematerial komme, als wirklich um den Titel „Speed King“ mit zu kämpfen. Ich werde euch aber auf dem laufenden halten…