SUP Athlet Markus Perrevoort freut sich auf das Paddle Cologne

german sup challenge

Bei der Auftaktveranstaltung der German SUP Challenge 2011 Mitte April in Berlin startete Markus Perrevoort erfolgreich in die SUP-Saison 2011 und musste sich nur knapp dem Dänen Adam Malling geschlagen geben. Mit dem neuen Sponsor Ampli5 und viel Elan im Gepäck heißt es am Samstag, den 14. Mai 2011, am Kölner Blackfoot Beach wieder den hawaiianischen Paddle-Spirit spüren. Hier erwartet ihn neben karibischem Flair, weißem Sandstrand und Palmen auch ein einzigartiger, vier Kilometer langer Renn-Parcours über mehrere – durch eine Regattabahn verbundene – kleine Seen.
Im Interview verrät Perrevoort, der den Beweis antritt, dass nicht nur Nationen wie USA, Japan oder Spanien SUP- und Surfski-Stars hervorbringen, sein Erfolgsgeheimnis und gibt Einblicke in die persönliche Zukunftsplanung.

Herr Perrevoort, wie haben Sie die Trendsportart Stand Up Paddling für sich entdeckt?
Die Wiege meiner sportlichen Karriere liegt im Kanurennsport. Seit ich im Alter von sechs Jahren angefangen habe, konnte ich dort viele Erfolge, insbesondere auf den Sprintstrecken wie etwa bei den German Masters, feiern. Aber nach Jahren auf denselben Strecken und Wettkämpfen stand mir der Sinn nach etwas Exotischem. Die „Ocean-Disziplinen“ haben es mir mit ihrem hohen Fun-Faktor und den vielen ausländischen Veranstaltungsorten angetan. Gerade der Wind und die Wellen stellen neben der Konkurrenz eine zusätzliche Herausforderung dar. Als letztes Jahr der SUP-Boom aus Amerika in Europa ein neues Zuhause fand, habe ich nicht widerstehen können.

Welche Chancen rechnen Sie sich auf dem Fühlinger See an diesem Wochenende aus?
Ein Podiumsplatz muss schon erreichbar sein. Auf flachem Wasser bin ich eigentlich immer vorne mit dabei. Je einfacher die Wetterbedingungen, desto besser kann ich die Karte vom Kanurennsport ausspielen.

Weshalb findet man Sie in der Gesamtwertung der letztjährigen German SUP Challenge lediglich auf Platz 18 – und das als amtierender deutscher Meister?
Ich hatte aufgrund von kollidierenden Terminen im Surfski sowie in der Disziplin Drachenboot, der ich mich auch noch widme, lediglich die Möglichkeit, an einer von fünf Stationen der Serie teilzunehmen. Dieses Jahr werde ich mich aber auf die German SUP Challenge konzentrieren.

Was hat sich seit letztem Jahr verändert?
Eindeutig die Unterstützung: In der Stand-Up-Paddling-Disziplin – wie übrigens auch in allen anderen Kanusportarten – entscheiden Balance, Ausdauer und Kraft jedes Einzelnen alles. Gleichgewicht ist die Basis für unseren ganzen Sport. Unser neuer Sponsor Ampli 5 – Europe stellt uns hierfür das richtige Werkzeug zur Verfügung. Mit bestimmter Frequenz-Technologie geladene Energiebänder bringen die körpereigenen Schwingungen ins Gleichgewicht. Je weniger Kraft ich dafür aufbringen muss, meine Balance zu halten, desto mehr Energie und Ausdauer kann ich auf den Speed und damit auf den Sieg verwenden. Ich bin von der Wirkung begeistert.

Welche Konkurrenten fassen Sie am Blackfoot Beach insbesondere ins Auge?
International lasse ich das Board des Berliner Siegers Adam Malling sicher nicht aus den Augen, da wartet noch eine Revanche auf mich. Aber auch national treffe ich wieder auf Stars wie Christian Hahn und den Vorjahres-Toursieger der German Challenge, Andreas Wolter, die ich ebenfalls nicht unterschätzen werde. Beachten sollte man auch, dass der Anmeldeschluss erst am Tag des Rennens endet, und so können wir uns alle sicherlich noch auf Überraschungsstarter freuen.

Herr Perrevoort, können Sie von Ihrem Sport leben?
Ich kann mir meinen Sport mit den dazugehörigen Reisen finanzieren, aber ich lebe von meinem Beruf als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Darüber hinaus bin ich als Mitarbeiter des Kajak-Magazins voll vernetzt.

Welche sportlichen Ziele verfolgen Sie 2011 noch persönlich?
Im Stand Up Paddeling stehen für mich die Teilnahme am internationalen Surf-Festival in Pelzerhaken, der Jever Weltcup Hamburg als größter SUP Wettkampf Europas sowie die DSPM – die deutsche Meisterschaft in Köln – fest auf dem Programm. Und wie gesagt: Ein Toursieg der German SUP Challenge wäre auch noch so ein Traum!

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