Sonne, Surf & 1000 Studenten: Der erste Tag bei den Planet Sports ADH Open 2012

ADH Open_by Andy Rowley

Über 1000 Studenten, so viele wie noch nie zuvor, hatten bereits am Samstag in der brandneuen Clubanlage nur 300 Meter vom Strand entfernt ihre Bungalows bezogen, dementsprechend gut besucht war die Opening Night.

Sonntag wurde dann das Motto der Woche getestet: „Wer feiern kann, kann auch surfen!“ Pünktlich um 9 Uhr gingen die ersten Heats der Frauen und Männer der Open Class ins Wasser. Neben vielen bekannten Gesichtern wie Daniela Cramer (viermalige Gewinnerin der ADH Open), Arthur Wystrychowski (zweifacher deutscher Hochschulmeister in der Open Class) oder Lukas Waning (belegte 2011 den 3. Platz in der Open Class), gab es auch einige Surfer, für die es das erste Mal bei den ADH Open ist. Paul Günther aus München zum Beispiel: Der 20-jährige Student der Politik gehört zu den besten Riversurfern Deutschlands und überzeugte auch im Meer; er startete sowohl in der Open Class als auch bei den Longboardern und gewann souverän seine Heats. Der australische Head Judge Billy Mahony zeigte sich begeistert von dem Level der deutschen Surfer: „Es sind einige richtig gute Jungs dabei. Paul hat heute zwei verdammt gute Wellen gesurft, die ich in der höchsten Kategorie einordnen würde. Das passiert nicht oft!“

Aber auch andere Surfer können sich echte Chancen auf den Titel ausrechnen: Benn Hähnel aus Köln surfte eine der besten Wellen des Tages und zeigte genauso wie Manuel Voigt (Leipzig), Simon Strangfeld (München) und Arthur Wystrychowski Surfen auf höchstem Niveau.

Unterstützt wurden die knapp 200 Starter von ihren mitgereisten Kommilitonen, am Strand von Seignosse wurde eine La-Ola-Welle nach der nächsten zelebriert und die Surfer so zu Höchstleistungen motiviert.

Wer gerade nicht Fangesänge anstimmte, konnte sich im Surfkurs, auf der Slackline oder beim Beachvolleyball beweisen. Das sind nämlich auch die ADH Open: Ein Event für Surfer, alle die es werden wollen und jeden, der einfach nur eine Woche Sonne, Spaß und Party genießen möchte.

Gegen Mittag machten der zunehmende Onshore-Wind und die einsetzende Ebbe das Surfen immer schwieriger: Viele Wellen brachen als Close Outs und die starke Strömung sorgte dafür, dass die 15 Minuten-Heats manchmal schneller vergingen als den Surfern lieb war. Das Pech traf auch Eva Bernhard aus Trier, die letztes Jahr den 4. Platz belegt hatte und dieses Jahr zu den Favoritinnen zählte. Sie erwischte am Ende keine Welle mehr und schied leider aus.

Am Montag, dem zweiten Contesttag, wird es spannend bleiben: Die Vorhersage lässt auf gleich bleibende Bedingungen hoffen und den 9. ADH Open steht somit ein weiterer großartiger Tag mit viel Sonne, guten Wellen und spannenden Heats bevor!

Übrigens: Auf Facebook könnt ihr ab sofort jeden Tag für die besten 5 Action-Shots voten:

www.facebook.com/adh.open.surfen!

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