Surf & Style 2011: Lokalmatador Gerry Schlegel holt sich den Titel

surf and styleDie erste Europameisterschaft auf einer stehenden Welle lockt rund 20.000 Besucher an den Flughafen München

Seit letztem Sonntag ist Gerry Schlegel erster Europameister im „stationary wave riding“. Bei strahlendem Sonnenschein sicherte sich der Münchner auf der weltweit größten und ersten künstlichen Welle am Flughafen München den ersten Platz. Seine Konkurrenten, Surf-Urgestein Quirin Rohleder und New School-Papst Florian Kummer, verwies er auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen konnte sich die Münchnerin Sarah Czepluch im heiß umkämpften Finale durchsetzen.

Gerry Schlegel surft bereits seit rund 19 Jahren, schon als Jugendlicher verbrachte er mehr Zeit auf der Eisbach-Welle im Englischen Garten als in der Schule. Klar, dass der 31-Jährige als heißer Favorit gehandelt wurde! Er enttäuschte die hohen Erwartungen nicht und beeindruckte die Jury sowie rund 20.000 Zuschauer im finalen Heat mit spektakulären Tricks und seinem smoothen Style. „Erster Europameister – und das in meiner Heimat München –  einfach ein unbeschreibliches Gefühl“, sagt Gerry Schlegel begeistert. „München hat vielleicht keinen Zugang zum Meer – dennoch hat die internationale Surfszene hier eine Homebase. Vom Eisbach bis zur Floßlände und nun bis zum Flughafen, hier in der bayerischen Hauptstadt ist das Surfen auf einer stehenden Welle für Touristen und Einheimische gleichermaßen eine absolute Attraktion. Was vor einigen Jahren noch illegal war, hat mittlerweile einen festen Platz in dieser Stadt. Ich danke allen Beteiligten, die so ein tolles Event in diesem einmaligen Rahmen möglich gemacht haben“, so Schlegel.

Alles, was im deutschen Surfsport Rang und Namen hat, traf sich letztes Wochenende am Münchner Flughafen. Von Sebastian Steudtner über Marlon Lipke hin zu Quirin Rohleder – alle waren hier, um diesen großartigen Event zu unterstützen. Auch Carla Twelkemeier, eine der erfolgreichsten deutschen Surferinnen, durfte natürlich nicht fehlen, allerdings surfte die 26-Jährige nicht selbst mit. Als Head Judge nahm sie die teilnehmenden Jungs und Mädels ganz genau unter die Lupe und zeigte sich begeistert von diesem einzigartigen Surf-Contest: „Surf & Style, die erste Europameisterschaft auf der stehenden Welle ‚The Wave‘, war ein voller Erfolg. Die besten Flusssurfer Europas haben eindrucksvoll gezeigt, was auf so einer perfekt laufenden Welle alles möglich ist! Ich denke, es war eine tolle Idee, die EM in München stattfinden zu lassen, dort wo das Flusssurfen schon jetzt einen großen Namen hat!“ Carla hofft auf einen Nachahmungseffekt: „Es wäre großartig, wenn den deutschen wellenlosen Surfern in Zukunft auch in anderen deutschen Städten die Möglichkeit geboten werden könnte, diese einzigartige Welle abreiten zu können. Somit könnte das Flusssurfen in Deutschland zu einer großartigen Trendsportart für Jedermann werden!“

Im Anschluss an die Europameisterschaften steht die Welle übrigens noch eine Woche im MAC-Forum am Münchner Flughafen. Für Kids und Jugendliche gibt es vormittags spezielle, mehrtägige Surfcamps, bei denen der Nachwuchs in die Geheimnisse des Riversurfens eingeweiht wird. Höhepunkt  ist der Rookie-Contest am 28. August, der den Abschluss des Events bildet. An den Nachmittagen kann die Welle von jedem –  egal ob Einsteiger oder Profis – frei genutzt werden. Das nötige Equipment steht vor Ort kostenlos zur Verfügung.

Zusätzliche Informationen zum Surf &Style-Event gibt es auf der Homepage des Flughafen München www.munich-airport.de/surfandstyle oder auf Facebook/Surf&Style powered by Lufthansa

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