Sebastian Kördel will im Windsurf Slalom unter die Top Ten

Die schnellsten Windsurfer der Welt eröffnen am Mittwoch die PWA World Tour 2017. Im südkoreanischen Ulsan findet vom 3. – 8. Mai der erste Slalom World Cup der Saison statt, bereits am 11. Mai folgt in Japan der nächste Stopp der Speed-Spezialisten.  Die Freestyler und Waverider tragen im Juli ihre ersten Wettkämpfe im Rahmen der Weltserie aus.

Sieben Slalom-Events stehen für die Männer auf dem Programm der PWA World Tour, die Frauen gehen viermal an den Start. Weltmeister und Titelverteidiger sind der Italiener Matteo Iachino und Sarah-Quita Offringa aus Aruba. Bester Deutscher war im vergangenen Jahr Sebastian Kördel aus Radolfzell als Weltranglistenfünfzehnter. Der 26-Jährige hat in dieser Saison ein klares Ziel vor Augen: Er will unter die Top Ten.

„Ich habe den ganzen Winter über in Tarifa trainiert und bin sehr gut in Form. Mein Material ist ebenfalls top. Allerdings weiß man vor dem ersten World Cup nicht so genau, wo man steht, aber das geht meinen Konkurrenten genauso. Ich will die Top Ten angreifen und da wäre eine einstellige Platzierung in Ulsan der ideale Auftakt“, erklärt Sebastian Kördel, der sich seit Montag in Südkorea auf seinen ersten PWA-Einsatz vorbereitet.

Im vergangenen Jahr belegte der Slalom-Spezialist im dänischen Hvide Sande Platz drei, das war sein bisher bestes Resultat auf der World Tour. Danach lief es für Kördel beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt, der letzten PWA-Station für die Slalomfahrer 2016, mit Rang 23 nicht so gut. „Das war einer meiner schlechtesten Wettkämpfe überhaupt, ich hatte große Probleme mit dem Start. Aber das passiert mir nicht noch einmal“, verspricht der 26-Jährige.

Auch in diesem Jahr ist der Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt Saison-Höhepunkt der PWA World Tour. Vom 29. September bis zum 8. Oktober treten die besten Windsurfer Welt am Brandenburger Strand in den Disziplinen Slalom, Freestyle und Waveriding gegeneinander an. Der einzige Super Grand Slam der Weltserie lockt jährlich rund 200.000 Besucher auf Deutschlands nördlichste Insel. Neben dem hochkarätigen Wassersport wird den Zuschauern ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten, per Livestream kann der Mega-Event auch weltweit am Rechner hautnah mit verfolgt werden. 

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